3D-Fräsen IN DER Medizin
Durch 3D-Fräsen gefertigte Frästeile in der Medizin von BINDER tecsys.
3D-Fräsen in der Medizin
Medizintechnische Systeme bestehen aus vielen mechanischen und funktionalen Teilen, die je nach Anwendung präzise positioniert, sicher befestigt oder eindeutig einer Baugruppe zugeordnet werden müssen. Die spanende Fertigung von Präzisionsteilen für die Medizin mittels 3D-Fräsen erfolgt anhand festgelegter Konstruktionsdaten. BINDER tecsys produziert Dreh- und Frästeile für medizintechnische Zwecke, wie beispielsweise MRT-Geräte und Spektroskopieanwendungen.
Beim 3D-Fräsen für die Medizin liegt der Fokus auf der Funktion der Bauteile innerhalb der jeweiligen Geräte. Diese gefrästen Komponenten können tragende, verbindende oder positionierende Aufgaben erfüllen. Im Gegensatz zu eigenständigen Medizinprodukten ergibt sich ihre spezifische Funktion oft erst im Zusammenspiel mit anderen mechanischen, elektronischen oder messtechnischen Elementen.
BINDER tecsys bietet im Rahmen der CNC-Fertigung verschiedene Bearbeitungsmethoden wie Fräsen, Drehen, Bohren und Schleifen an. Das Leistungsspektrum umfasst Präzisionsteile, Vorrichtungen und Komponenten für den industriellen Werkzeugbau, Werkzeuge und Baugruppen für den Prototypenbau in der Medizintechnik, um unterschiedliche Teile in medizintechnischen Entwicklungs- oder Fertigungsprojekten zu berücksichtigen.
Mögliche Funktionen von 3D-gefrästen Teilen sind:
- Aufnahme empfindlicher Gerätekomponenten
- Positionierung von Sensoren oder messtechnischen Elementen
- mechanische Verbindung mehrerer Funktionseinheiten
- Befestigung von Abdeckungen und Gehäuseelementen
- Führung beweglicher oder austauschbarer Komponenten
- Stabilisierung definierter Einbaulagen
Die geeignete Ausführung hängt vom späteren Verwendungszweck ab. Die Anforderungen an ein gefrästes Teil für eine Messanordnung sind anders als die für eine Halterung in einem medizinischen Gerät. Daher müssen Belastung, Einbaulage, angrenzende Komponenten und vorgesehene Handhabung bereits vor der Herstellung klar definiert sein.


Anforderungen für das 3D-Fräsen in der Medizin
Vor der Genehmigung der Fertigung sollten insbesondere folgende Informationen vorhanden sein:
- klare Bezeichnung des Bauteils und Artikelnummer
- genehmigtes 3D-Modell
- technische Zeichnung mit aktuellem Änderungsstand
- Beschreibung der Funktion im Gesamtsystem
- Markierung relevanter Bezugspunkte und Funktionen
- Vorgaben zu Maßen und erforderlichen Toleranzen
- festgelegtes Material
Nicht alle Anwendungen erfordern die gleichen Informationen. Der erforderliche Detailgrad hängt von der Funktion des Bauteils und den Anforderungen des Gesamtsystems ab. Spezifische Vorgaben für medizinische Produkte müssen eindeutig vom jeweiligen Auftraggeber festgelegt werden.
Reproduzierbare Ausrichtung in medizinischen Messsystemen
In medizinischen Mess- und Diagnosesystemen müssen mechanische Teile ihre vorgesehene Position innerhalb der Baugruppe zuverlässig beibehalten. Dies ist besonders wichtig für Bauteile in MRT-Geräten oder Spektroskopieanwendungen, bei denen Halterungen, Träger und andere Präzisionsteile aufeinander abgestimmt werden müssen. Beim 3D-Fräsen in der Medizin können solche Teile anhand definierter Bezugspunkte hergestellt werden.
Bei der Konstruktion ist es entscheidend, welche Oberflächen und Abstände die Position benachbarter Bauteile bestimmen. Ebenso müssen die geplante Befestigung sowie die mechanischen und thermischen Belastungen während des Betriebs berücksichtigt werden. Die Auswahl des Werkstoffs sollte nicht nur aufgrund seiner Bearbeitbarkeit erfolgen, sondern vor allem aufgrund der Anforderungen des jeweiligen medizinischen Gesamtsystems.
Wichtige konstruktive Angaben umfassen:
- Position der funktionsrelevanten Komponenten
- festgelegte Bezugspunkte und Befestigungsbereiche
- erlaubte Abweichungen in Position und Maß
- thermische Bedingungen innerhalb der Baugruppe
- erforderliche Eigenschaften des vorgesehenen Werkstoffs






