Stanzteile in der Elektronik / Elektrotechnik
BINDER tecsys fertigt Stanzteile für Elektronik und Elektrotechnik
Stanzteile Elektronik für elektrische Verbindungen und Baugruppen
In elektronischen Geräten dienen gestanzte Metallteile dazu, Signale oder Strom zu leiten, Baugruppen zu verbinden und Kontakte in Schaltern und Steckverbindern herzustellen. Häufig erfüllen sie mehrere Funktionen auf begrenztem Raum. Zum Beispiel muss eine Kontaktfeder sowohl elektrisch leitend sein als auch den erforderlichen Anpressdruck erzeugen. Ein Stanzband kann Kontakte durch verschiedene Fertigungsschritte führen, bevor sie einzeln oder in eine Baugruppe eingebaut werden. Bleiben Kontakte für die Weiterverarbeitung im Bandverbund, spielt dieser Ablauf auch bei der Serienfertigung von Stanzteilen eine Rolle.
BINDER tecsys produziert unter anderem Kontaktfedern, Steckkontakte, Stanzgitter, Stanzbiegeteile und bestückte Stanzteile. Für Anwendungen in der Leistungselektronik bietet das Unternehmen auch Bauteile für die Energie- und Signalübertragung sowie flexible Einpresszonen für Leiterplatten an. Die Wahl der geeigneten Ausführung hängt hauptsächlich von der elektrischen Funktion und der geplanten Weiterverarbeitung ab.


Stanzteile Elektronik / Elektrotechnik: Signalstrom, Laststrom oder Schaltkontakt?
Stabile Kontaktbedingungen sind entscheidend für die Signalübertragung. Ein gestanztes Teil kann als Steckkontakt, Kontaktfeder oder zur Verbindung zwischen elektronischen Baugruppen dienen. Neben dem Material beeinflussen die Kontaktfläche und die Federkraft die Leistung der Verbindung.
Bei der Übertragung von höheren Strömen sind der Leiterquerschnitt, elektrische Verluste und Erwärmung von größerer Bedeutung. Die elektrische Funktion muss im Zusammenhang mit dem verfügbaren Platz betrachtet werden. Eine schmale Kontaktstelle oder ein Übergang zwischen zwei Bauteilen kann wichtiger sein als die Größe des restlichen Leiters.
Ein Schaltkontakt wird durch wiederholtes Öffnen und Schließen zusätzlich belastet. BINDER tecsys produziert unter anderem bestückte Kontaktfedern und Kontaktsätze für Schalter und Relais, wobei der metallische Träger und das Kontaktstück entsprechend ihrer Funktion gestaltet werden.
Es ist wichtig, dass in einer technischen Zeichnung diese drei Anwendungen nicht einfach als "Kontaktteil" zusammengefasst werden. Vor der Serienfreigabe können im Prototypenbau für die Elektronik Muster auf Kontaktfunktion, Einbaulage und Montage geprüft werden. Die Merkmale, die geprüft werden müssen, hängen von der Strombelastung, der Kontaktbewegung und der Art der Verbindung ab.
Gestanzte Einpresszonen für Leiterplatten
Elektronische Baugruppen benötigen oft eine Verbindung zwischen Metallkontakt und Leiterplatte. Eine Möglichkeit ist eine flexible Einpresszone: Der Kontakt wird in eine spezielle Öffnung der Leiterplatte eingebracht und dort sowohl mechanisch als auch elektrisch verbunden. BINDER tecsys erwähnt ausdrücklich flexible Einpresszonen als Anwendung seiner Stanzteile in der Leistungselektronik.
Das Zusammenspiel beider Verbindungspartner ist entscheidend. Wenn nur das Stanzteil betrachtet wird, fehlt ein Teil der Funktionsbeschreibung. Bei der Auslegung müssen die Einpresszone, die spezifizierte Leiterplattenöffnung und der vorgesehene Montageprozess unter anderem zusammenpassen.
Eine kompakte Abstimmung umfasst daher:
- Kontaktgeometrie: Welche Form soll beim Einpressen die elektrische und mechanische Verbindung herstellen?
- Leiterplatte: Welche Bohrung und welche Ausführung der Kontaktierungsfläche sind vorgesehen?
- Montage: Wie wird die Einpresskraft eingebracht, und welche Bereiche des Kontakts dürfen dabei belastet werden?
- Prüfung: Welche elektrischen und mechanischen Eigenschaften muss die fertige Verbindung erfüllen?
Die Einpresszone stellt nicht einfach das Ende eines gestanzten Teils dar, sondern ist ein klar definierter Funktionsbereich, dessen Verhalten erst im Zusammenspiel mit der Leiterplatte beurteilt werden kann.






